Seelen-Raum

THERAPIEANGEBOT
Angst- und Zwangserkrankungen

 

In jedem Menschen steckt eine Urangst, die sich in unterschiedlichsten Formen zeigt. Wenn diese Angst ein Ausmass annimmt, das einschränkend wirkt, lohnt es sich, eine gewisse Haltung einzunehmen und deren Kraft zu nutzen, damit die Angst ihre Bedrohlichkeit verliert. Der Zwang, der sich bei einer Zwangserkrankung zeigt, ist nichts anderes als eine Strategie, die überwältigende Angst nicht spüren zu müssen. Der Zwang ist eine Vermeidungsform der Angst und hat eine verstärkende Wirkung auf sie.

Depression / Sinnkrisen

 

Eine Depression ist ein Zustand, der durch eine gewisse Denkweise, einen bestimmten Umgang mit Gefühlen und eine unpassende Lebensweise hervorgerufen werden kann. Sie entsteht reaktiv nach bestimmten Lebensereignissen oder erfolgt durch eine schon länger andauernde Entfremdung vom eigenen Wesenskern. Eine Lebensweise, die einem nicht entspricht, kann zu Freudlosigkeit und innerer Leere führen. Inwiefern biologische Faktoren ursächlich sind, wird unterschiedlich diskutiert.

Burn-out / Bore-out 

 

Sowohl eine chronische Über- wie auch Unterforderung bedeuten Stress für Körper, Seele und Geist.Stress äussert sich auf der psychischen Ebene u.a. in Form einer depressiven Symptomatik. Betroffene tragen häufig entsprechende Glaubensmuster in sich (Selbstwert / Leistungswert), die der gesamten Problematik unterliegen. Auf der körperlichen Ebene zeigt sich ebenfalls zunehmend eine scheinbar unerklärliche Erschöpfung, deren Ursache biologisch zuzuordnen ist (häufig besteht eine Überlastung der Nebennieren). 

Neid / Eifersucht

 

Neid und Eifersucht sind verwandt miteinander und treten häufig gemeinsam auf. Beide sind nicht gern gesehen und wirken sich sehr quälend und destruktiv auf Beziehungen aus. Das, wonach man sich im Grunde sehnt, wird durch die Giftigkeit dieser Gefühle, die zugrundeliegenden Gedanken und entsprechenden Verhaltensweisen zerstört. Zu erkennen, welche Mechanismen sich hinter diesen Gefühlen verbergen, wirkt befreiend und führt zur emotionalen Unabhängigkeit.

Beziehungsprobleme

 

Es gibt viele Formen von Beziehungen. Die Beziehungsformen werden von unserer Herkunft und unserer Familie geprägt, davon, was uns in unserem Umfeld vorgelebt wird, durch äussere Gegebenheiten und durch die Art und Weise, wie wir zu anderen Menschen in Beziehung treten – in Partnerschaften, Freundschaften, beruflichen Beziehungen. 

Der Mensch ist mit wenigen Ausnahmen kein Einzelgänger, sondern ein soziales Wesen. Er sucht in seinem Gegenüber unter anderem einen Spiegel, um sich selbst zu erfahren.

Täter- und Opfer Dynamiken / Mobbing

 

Diese Beziehungsdynamik unterliegt dem Polaritätsprinzip von Macht- und Ohnmacht. Täter und Opfer brauchen einander. Warum sie in diese Dynamik einsteigen, liegt an tieferliegenden, oftmals unbewussten Prägungen und Glaubensmustern. Sich dieser bewusst zu werden, ist hilfreich, um aus dieser Dynamik auszusteigen. Häufig ist auch eine Änderung des Verhaltens angezeigt, um aus automatisierten Mustern ausbrechen zu können.

Essstörungen

 

Die Essstörung ist im Grunde ein Ausdruck eines Ungleichgewichts im menschlichen System. Jedes Kilo, das als zu viel oder zu wenig empfunden wird, deutet auf einen seelischen Konflikt hin. Eine reine Verhaltensänderung wäre nicht ausreichend, um in der Tiefe eine dauerhafte Heilung zu erreichen. Eine systemische Betrachtung und Herangehensweise ist hierbei notwendig. Es ist von Vorteil, unbewusste Beweggründe aufzudecken und gesunde Alternativstrategien zu erarbeiten und anzuwenden.

Persönlichkeitsstörungen

 

Persönlichkeitsstörungen sind tief in der Persönlichkeit verankerte schädliche Strukturen, die sich häufig erst auf der Beziehungsebene zeigen. Häufig wird die Ursache des empfundenen Leids dem Kontext zugeschrieben. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Angsterkrankungen, Depressionen, (selbst)destruktives Verhalten, Sucht und Abhängigkeitstendenzen – und vor allem für konfliktbesetzte Beziehungen. Die Strukturen bestehen seit der frühen Kindheit, und eine längere Begleitung ist häufig unabdingbar, um an tiefverankerten Prägungen arbeiten zu können.

Mitgliedschaften:

 
FSP (Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen)

Züpp (Kantonalverband der Zürcher Psychologinnen und Psychologen)

Anerkennung durch Santésuisse bei Zusatzversicherung für Psychotherapie